Mit dem konzerninternen Steuerungssystem werden die Erfolgskennzahlen des Unternehmens transparent gemacht und damit systematisch gestärkt. Die finanziellen Zielgrößen der KUKA AG messen Leistungen, die den Wert des Unternehmens beeinflussen.
Um die Umsatzrentabilität festzustellen, wird das Betriebsergebnis (EBIT), d.h. das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern, zu den Umsatzerlösen ins Verhältnis gesetzt; daraus ergibt sich die EBIT-Marge. Um die Rentabilität des eingesetzten Kapitals zu ermitteln, wird das Betriebsergebnis (EBIT) ins Verhältnis zum Capital Employed gesetzt; dies ergibt den ROCE (Return on Capital Employed). Betriebsergebnis (EBIT) und ROCE werden für den Konzern und die Geschäftsbereiche Robotics und Systems ermittelt. Der Free Cashflow – also der Saldo aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit – zeigt, ob die Investitionen aus Cashflows bestritten werden und wie viel Mittel ggf. für die Zahlung von Dividenden und für den Schuldendienst zur Verfügung stehen. Diese Kennzahl steht auf Konzernebene zur Verfügung.
Ein wichtiger Frühindikator für die Geschäftsentwicklung ist der Auftragseingang, der zeitnah nach Geschäftsfeldern und Regionen erfasst wird. Gleichzeitig ist der Auftragsbestand ein Indikator für die Auslastung der Kapazitäten in den kommenden Monaten.
Alle Kennziffern werden über das interne Berichtswesen kontinuierlich verfolgt und überprüft. Planabweichungen werden durch das Management analysiert und ggf. Maßnahmen zur Erreichung der Zielgrößen vereinbart.